August 27

Erste Sahne – Grindelwald First

Das Skigebiet Grindelwald First gehört zu den 3 höchstgelegenen im Berner Oberland. Die Pisten sind aufgrund des Höhenunterschieds zwischen Tal und Bergstation von 1451 m überdurchschnittlich lang. Mit 53 km Pisten zählt es mit zu den grössten in dieser Region. Zudem ist es das sonnenreichste Skigebiet mit durchschnittlich 72 Sonnentagen im Winter. Der First ist mit der Gondelbahn ab Grindelwald zu erreichen, wo oben ein herrliches Panorama auf einen wartet. In diesem Skigebiet wartet ein umfangreiches Programm, das für jeden Winterurlauber das passende Programm bietet.

Winterlandschaft Grindelwald

Winterlandschaft Grindelwald First

Das Highlight ist die lange Abfahrt vom 2500 m Hochjoch. Hier finden sich sowohl leichte als auch anspruchsvollere Pistenabschnitte. Somit ist das Gebiet vor allem auch für Anfänger sehr gut geeignet. Es gibt unter anderem auch die Slow Lope, auf der man nur langsam fahren darf. Im Snowpark können Freestyler und Snowboarder ihr Können unter Beweis stellen. Auch hier wurde wieder an die Anfänger gedacht, weshalb es zwei Parks gibt. Einen für die Könner und einen für die Anfänger. Am Sessellift Schilt kommen auch Skicrosser zu ihrem Vergnügen. Hier können bis zu 4 Personen gleichzeitig Steilwandkurven, Mulden, Sprünge und Wellen durchfahren. Es finden sich aber ebenso Schlittelpisten und Wanderwege. Vom First aus kann man bei herrlicher Aussicht zum Bachalpsee wandern. Auch Grindelwald First wartet mit einem familienfreundlichen Programm auf. In der sogenannten bodmiARENA, die sich direkt im Tal befindet, können Einsteiger jeden Alters zunächst einmal die ersten Übungen absolvieren. Als Liftanlage wurden hier Tellerlifte und Zauberteppiche genutzt, die bei Kindern natürlich sehr beliebt sind. Zudem finden sich weitere Kinderaktivitäten, wo auch die kleinsten den Urlaub geniessen können.

Aufgrund des umfangreichen Angebots zählt Grindelwald First zu den besten Skigebieten in der Schweiz. Nach Grindelwald fährt man von Zürich nach Interlaken und von hier nimmt man die Berner Oberland Bahn direkt nach Grindelwald.

September 8

Herbsttage im Kanton Fryburg

Der Schweizer Kanton Fryburg oder auch Fribourg geschrieben ist nicht nur für seinen äusserst schmackhaften Raclettekäse berühmt. Der in der französisch sprechenden Schweiz gelegene Kanton bildet die Grenze zum sogenannten „Röstigraben“, einer fiktiven Trennlinie zwischen der Deutschen und der Welschen Schweiz. Nebst der ansehnlichen Kantonshauptstadt Fribourg eignet sich der Kanton für ausgedehnte und familienfreundliche Wanderungen. Diese sind übrigens auch bei Deutschschweizern sehr beliebt und auch wenn der Kanton eigentlich als frankophon gilt, sind doch gut 30% der Bevölkerung deutschsprachig (vor allem im Norden). Wunderschöne Wanderwege finden sich beispielsweise entlang der Saane, quasi dem Hausfluss der Fribourger. Die Schlucht „la Tine“ und die „Schiffenen Felsen“ gehören dabei zu den Attraktionen. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist eine Wanderungen von Fribourg bis zu der mittelalterlichen Stadt Murten, welche direkt am malerischen Murtensee liegt und der schon einige Jahr zurückliegenden Expo auch ein Ausstellungsort darstellte. Wer etwas kürzere Spaziergänge vorzieht dem seien die „Wasserwege“ empfohlen, Lehrpfäde in und um Fribourg auf welchen man allerhand Wissenswertes zu den alten Wasserwegen der Altstadt erfahren kann.

freiburger-landschaft

Zu den kulinarischen Spezialitäten des Kantons gehören delikate Schokoladen, welche wohl zu den besten der Schweiz gezählt werden dürfen. Aber natürlich auch ein gutes Moitié Moitié Fondue, welches im Winter auf keinem Schweizer Küchentisch fehlen sollte. Der Kanton Freiburg ist definitiv einen Besuch Wert und zieht seine Besucher mit seiner atemberaubenden Altstadt und der teilweise noch intakten Stadtmauer in ihren Bann. Die zahlreichen Wander- und Spaziermöglichkeiten bieten nicht nur für Familien sondern auch für Paare und Alleinreisende wunderschöne Erlebnisse in einer intakten Natur. Gerade wer sich langsam an die Welsch Schweiz herantasten möchte, der ist mit Fribourg als Grenzkanton sehr gut beraten, denn hier finden sich ein Mischmasch aus Deutschschweizer und Welscher Kultur, welcher sich für durch Gastfreundlichkeit auszeichnet. Die Anreise von Zürich beträgt rund eine Stunde und 20 Minuten mit dem Zug. Von Fribourg aus lässt sich eine Reise optimal auf die weiteren welschen Städte ausdehnen. Dabei bieten sich Lausanne, Genf und Biel besonders gut einen ausgedehnten Aufenthalt an und haben diverse kulturelle Highlights und eine Französisch geprägte Mentalität und Küche zu bieten.